Von der dachlatte bis zum pixel sind unsere materialien und werkzeuge rechtwinklig aufgebaut. Fläche und raum stellen wir uns vor in rechten winkeln und würfeln mit quadratischen seitenflächen, also in cuben. Doch jeder cubus fällt ins sich zusammen wie ein kartenhaus, wird er nicht gehalten durch die "minimum-structure": vier eckpunkte, sechs linien, vier flächen bilden den tetraeder, die einfachste stabile Struktur, die in jedem würfel enthalten, aber nicht immer sichtbar ist. Gestaltungskonzepte werden entwickelt aus dem anliegen des auftraggebers. Im dialog werden die ideen, wünsche, und zielvorstellungen erforscht, sortiert und gewichtet. Vor dem entwickeln eines visuellen bildes liegt das aufdecken des "unsichtbaren tetraeders", also der inneren struktur eines jeden projekts.
Das ergebnis der arbeit ist ein gesamtkonzept, das dem auftritt im internet und in anderen medien seine unverwechselbarkeit und eigenständigkeit verleiht.